Veganz mit erfolgreichem 1. Halbjahr 2020

© Veganz Group AG

Die Veganz Group AG, der deutsche Marktführer für vegane Lebensmittel, steigerte im 1. Halbjahr 2020 ihren Umsatz um rund 35% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf circa 13,1 Mio. Euro. Auch das eigene Supermarkt-Geschäft der Tochterfirma Veganz Retail Berlin GmbH & Co. KG entwickelt sich weiterhin positiv. Im ersten Halbjahr wurde hier mit einem Umsatz in Höhe von rund 1,6 Mio. Euro das Vorjahr um rund 25% übertroffen.

Mit einem operativen Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) i.H.v. -793 TEUR hat die Veganz Group AG zwar den Break-Even noch nicht erreicht, allerdings sind im 1. Halbjahr 2020 einmalige Kosten im Zusammenhang mit der Emission der Veganz-Anleihe zu berücksichtigen. Das bereinigte operative Ergebnis beträgt -322 TEUR.

Die durch COVID-19 verursachte Krise und der dadurch bedingte Lockdown führten auch für die Veganz Gruppe in den Monaten April und Mai zu negativen Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf. So konnte bspw. der für den Vertrieb wichtige Außendienst aufgrund der massiven Einschränkungen die Handelspartner nicht direkt vor Ort betreuen. Zudem kam es zu Verschiebungen von geplanten Neueinlistungen und Promotions. Auch der Drogerie-Kanal hatte stark unter der Krise zu leiden, was für Veganz temporär rückläufige Absätze zur Folge hatte.

Demgegenüber hat die im Mai geschaltete TV-Media-Kampagne („Iss mal was für’s Klima”) erfolgreich dazu beigetragen, während des Corona-Lockdowns die Aufmerksamkeit zurück auf eine nachhaltige Lebensweise zu lenken und die Marke Veganz als Vorreiter in Sachen Klimaschutz zu positionieren. So ergab ein jüngst von Veganz durchgeführte, repräsentative Panelbefragung eine ungestützte Markenbekanntheit von 42% in der deutschen Bevölkerung.

Folglich konnte Veganz das Wachstumspotenzial trotz der Auswirkungen aus der Corona-Krise erfolgreich ausschöpfen und auch dem Ziel der Erreichung nachhaltiger Profitabilität näherkommen.

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Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz sind die alles bestimmenden Themen unserer Zeit, um den Klimawandel möglichst abzuwenden oder zu verlangsamen. Die Veganz Gruppe hat diese Themen seit Bestehen fest in ihrer DNA verankert. Da die tierbasierte Landwirtschaft einer der größten Verursacher des Klimawandels ist, steigt die Popularität einer vorwiegend pflanzenbasierten Ernährung zurzeit immens. Dies zeigt sich auch in der jährlichen Umsatzwachstumsrate für den Gesamtmarkt veganer und vegetarischer Lebensmittel in Deutschland. Diese betrug laut Market Research Future zwischen 2017 und 2019 durchschnittlich rd. 29%. Die negative Berichterstattung rund um die Arbeitsbedingungen und Ansteckungsgefahr in deutschen und internationalen Schlachtbetrieben befeuert den Trend hin zu pflanzlicher Ernährung weiter.

Eine weitestgehend pflanzliche Ernährung ist daher schon lange kein Nischenthema mehr, sondern bereits in der Breite der Gesellschaft angekommen. Dies wird unter anderem auch in einer steigenden Anzahl an Flexitarier*innen, Vegetarier*innen und Veganer*innen widergespiegelt und das besonders in der strukturell wachsenden Kernzielgruppe der sog. Millennials (geboren zwischen 1981 und 1996) und der Generation Z (geboren zwischen 1997 und 2012).

Aufgrund dieser Gegebenheiten ist von einer weiter sehr positiven Marktentwicklung auszugehen, von der auch die Marke Veganz als Pionier veganer Nahrungsmittel profitieren wird.

Zur nachhaltigen Finanzierung des Umsatzwachstums hat Veganz im 1. Halbjahr 2020 die Fristentransformation des Fremdkapitals durch Emission einer Anleihe (WKN A254NF) begonnen. Zudem wurde im Mai ein umfassender von Bryan, Garnier & Co. geführter Prozess zur Aufnahme von weiterem Eigenkapital gestartet. Parallel dazu wird die weitere Platzierung der Anleihe über die BankM, Frankfurt a.M., an institutionelle Investoren vorangetrieben. Hierzu wird eine virtuelle Roadshow am 09. September 2020 um 10:00 Uhr stattfinden. Interessierte sind herzlich eingeladen teilzunehmen und sich unter dem folgenden Link anzumelden: https://www.anmelden.org/bankm-veganz/.