Der ProVeg Incubator hat ein neues dreimonatiges digitales Programm eingeführt, das Start-ups im Bereich alternative Proteine in der Frühphase unterstützen soll. Die Initiative „Fast-track to Impact” bietet strukturiertes Mentoring und Unterstützung bei der Geschäftsentwicklung, ohne dass Eigenkapital oder Teilnahmegebühren erforderlich sind.
Der 2018 gegründete ProVeg Incubator war der weltweit erste Accelerator, der sich ausschließlich auf alternative Proteine konzentrierte. In den letzten sieben Jahren hat er mehr als 80 Start-ups unterstützt. Mit seinem neuen Format vergrößert der Inkubator seine Kohorte und konzentriert sich gleichzeitig stärker auf strategische Geschäftsentwicklung und operative Resilienz.
„Gründer brauchen heute mehr als nur Produktinnovationen; sie brauchen Widerstandsfähigkeit, strategische Klarheit und ein starkes Netzwerk. Unser Fast-track to Impact-Programm konzentriert sich genau darauf und hilft Start-ups, sich in diesem dynamischen Sektor zurechtzufinden und sich besser für langfristigen Erfolg zu positionieren”, erklärt Devika Suresh, Leiterin des ProVeg Incubator.

Mentoring zu den Grundlagen des Kerngeschäfts
Das Programm findet vollständig online statt und erfordert weder Eigenkapital noch Gebühren. Die teilnehmenden Start-ups erhalten strukturiertes Einzel-Mentoring sowie Anleitung zu den Grundlagen des Geschäfts, wie Finanzmodellierung, Markteinführungsstrategie und Investitionsbereitschaft.
Bewerber müssen mindestens über ein minimal funktionsfähiges Produkt in der Kategorie „alternative Proteine“ verfügen. Start-ups, die für das Programm ausgewählt werden, haben außerdem die Möglichkeit, sich auf der New Food Conference in Berlin zu präsentieren, einer Veranstaltung, die Akteure aus den Bereichen pflanzliche, fermentierte und kultivierte Proteine zusammenbringt, darunter Investoren, Einzelhändler und politische Entscheidungsträger.
Mitgründer Tobias Leenaert kommentiert: „Die Unterstützung von Gründern in diesem Bereich ist von entscheidender Bedeutung. Bei der Umstellung auf alternative Proteine geht es nicht nur um neue Produkte, sondern um die Schaffung eines nachhaltigen Lebensmittelsystems, das nicht auf tierischem Eiweiß basiert.“
Bewerbungen sind bis zum 8. Februar 2026 möglich. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von ProVeg Incubator.





