Lovechock: Fair, nährstoff- und ressourcenschonend produzierte Rohkostschokolade in außergewöhnlichen Kompositionen

© Lovechock

“Love for your body, love to the planet, love for the farmer”: Mit dieser Mission hat das niederländische Unternehmen Lovechock im Jahr 2009 in einer kleinen Schokoladenmanufaktur seine Arbeit aufgenommen. Heute produziert Lovechock seine schonend hergestellte und originelle Schokolade mit einer eigenen Fabrik und vertreibt seine Produkte in über zwanzig Länder.

Schonende Verarbeitung zugunsten  des Nährstoff- und Geschmackprofils

Konventionell hergestellte Schokolade durchläuft einen Prozess in zehn einzelnen Produktionsschritten, in dem die Kakaobohnen unter Anderem bei hohen Temperaturen geröstet, sterilisiert, gewalzt und conchiert werden. Dies verleiht dem Endprodukt eine seidige Textur, die die Schokolade im Mund schmelzen lässt, jedoch gehen bei dieser Vorgehensweise viele wertvolle Nährstoffe der Kakaobohne verloren.

Aus diesem Grund werden ebendiese vier Schritte im Produktionsprozess für die Lovechock-Schokolade ausgelassen, um unter niedrigen Temperaturen ein so wenig wie möglich weiterverarbeitetes Produkt zu erhalten. Dabei werden die in der Kakaobohne natürlich vorkommenden, wertvollen Inhaltsstoffe wie z.B. Antioxidantien (Flavonoide) und Polyphenole weiterhin enthalten.

Auch geschmacklich unterscheidet sich das Ergebnis grundlegend von konventionell produzierter Schokolade, da der naturbelassene Kakaogeschmack im Vordergrund steht. Deshalb wird die Schokolade je nach Sorte auch nur mit einer minimal gehaltenen Menge an Kokosblütenzucker gesüßt.

Das Unternehmen entschied sich zum Einen aus ökologischen Gründen für die Herstellung einer pflanzenbasierten Schokolade; zum Anderen aber auch, weil die Gründer davon überzeugt sind, dass echte Schokolade keine Milch brauche.

Direkter Handel mit Bio-Kakaofarmern

Seine Kakaobohnen bezieht Lovechock in direktem Handel mit Landwirten in Ecuador, wo sie noch vor Ort zu Kakaomasse verarbeitet werden. Durch diesen direkten Handel und den Prozess der vielen Verarbeitungsschritte vor Ort, können die Kakaofarmer ein im Vergleich zur reinen Rohstoffmasse höherwertigeres Produkt zu fairen Löhnen weiterverkaufen.

Plastikfrei seit 2011 durch kompostierbare Folie

Für die Verpackung ihrer Schokolade verwendet Lovechock eine Folie, die aus Holzzellstoff aus zertifiziert (PEFC und FSC) nachhaltigen Wäldern gefertigt wird. Auch die wiederverschließbare Ummantelung in auffälligem Design besteht aus PEFC zertifiziertem, ungebleichtem Karton.

Mit dem Bestreben nach einer weiteren Reduktion des ökologischen Fußabdrucks wird dafür seit 2017 20 Prozent weniger Material benötigt, welches nicht mehr in den USA, sondern direkt in den Niederlanden hergestellt wird.

Ausgefallene Geschmackskompositionen

Ein Großteil der Lovechock-Sorten sind Zartbittervarianten, die entweder pur zu genießen sind oder aber um ausgefallene und ebenso nährstoffreiche Zutaten wie getrocknete Beeren, Saaten und Gewürze ergänzt wurden. Daneben sind die mit dem Begriff “Creamy” im Namen versehenen Sorten auch als mildere Variante erhältlich.

Lovechock ist sowohl als Tafel als auch als kleiner Riegel erhältlich, wobei die beiden Kategorien jeweils unterschiedliche Sorten umfassen. Unter der neuen “Self-Care”-Produktlinie wurden vor kurzem eine Sorte mit Kurkuma und Tulsi (indischem Basilikum) und eine mit CBD-Öl angereicherte Variante auf den Markt gebracht.

Vegane Schokolade auf dem Vormarsch

Prognosen zufolge kann bis 2027 mit einem starken Wachstum des Markts für pflanzenbasierte Schokolade gerechnet werden. Auch immer mehr große Player im Bereich Süßwaren steigen in diesen Bereich ein.

Zuletzt hat Katjesgreenfood eine neue auf Haferdrink basierte Variante in ihr Sortiment aufgenommen und bei zahlreichen weltweit erfolgreichen Eiscreme-Marken wie Häägen-Dasz und Magnum gibt es mittlerweile auch mehrere schokoladige Eissorten auf pflanzenbasierter Basis.

 
Anzeige
Veggieworld (in 18 Städten weltweit)- Jetzt Standfläche sichern und Veggie-Zielgruppen besser erreichen.