Swing Kitchen: “Wir sind das nachhaltigste Konzept der Branche.”

Die Swing Kitchen Gründer
© Swing Kitchen
Anzeige
Tomami - Natur-pure Würz-Kraft

Das steigende Interesse am veganen Lifestyle sorgt natürlich auch dafür, dass bisher klassische Restaurantkonzepte “veganisiert” werden. Wo in den meisten Burgerläden noch tierische Burgerpatties das Brötchen schmücken, gibt es immer mehr Restaurants, die auf ein rein pflanzliches und dabei auch noch nachhaltiges Konzept setzen. So auch Swing Kitchen aus Wien, gegründet von Irene und Charly Schillinger. Da dieses Konzept den Zahn der Zeit trifft, haben wir im exklusiven Interview mit den Gründern über ihr Konzept gesprochen.

Burgerläden gibt es mittlerweile viele. Was ist das Besondere an Swing Kitchen und was ist ihr Ziel?
Wir sind das nachhaltigste Konzept der Branche. Das heißt unser ökologischer Fußabdruck ist extrem positiv. Dadurch dass wir rein vegan sind, sparen wir enorme Mengen an Energie, Wasser, Futtermittel und CO2 ein. Der grüne Faden hört aber nicht beim Tellerrand auf, wir geben unsere Produkte ausschließlich in kompostierbaren Verpackungen aus, welche allesamt komplett plastikfrei sind.

Wie sehen Sie sich und Ihr Unternehmen aufgestellt gegenüber der Konkurrenz?
Wir sind sehr professionell aufgestellt und haben ein sehr ausgeklügeltes Konzept kreiert. Durch diese Systematisierung der Abläufe sind wir in der Lage, recht rasch zu wachsen.

Wie sieht Ihr Franchise-Modell aus?
Ein neuer Franchisenehmer bekommt von uns sehr viel Support. Wir haben für sämtliche Eventualitäten Handbücher und unterstützen mit unserem Ausbildungsteam den Franchisebetrieb rund um den Eröffnungstermin – solange, bis der Restaurantleiter vor Ort ohne unser Engagement auskommt. Der ständige Kontakt dieses Restaurantleiters zu unserer Zentrale sorgt für ein sehr vertrautes Miteinander. Dafür verlangen wir einmalig 25.000 Euro. Die monatliche Franchisegebühr beträgt 5 Prozent vom Nettoumsatz.

Wie werden die Franchiser während des Standortaufbaus genau von Ihnen unterstützt?
Wir haben ein erprobtes Planungsteam, welches schon 5 Restaurant gemeinsam entwickelt hat. Wir kommen mit unseren Experten vor Ort und evaluieren eine vom Franchisenehmer gebrachte Lage sehr kritisch. Das heißt wir lehnen in der Regel einen oder mehrere Standorte ab, bevor wir uns gemeinsam auf einen einigen. Unser Fokus liegt zur 100 Prozent auf der Wirtschaftlichkeit eines Restaurant, denn wir glauben, dass wir nur groß werden können, wenn unsere Franchisenehmer Geld verdienen.

Außerdem haben wir mit unserer Designerin ein sehr umfangreiches Corporate -Identity-Handbuch entwickelt. So gewährleisten wir, dass alle Lokale auch optisch unverwechselbar sind.

Wie frei sind die Franchisees in der Vermarktung von Swing Kitchen?
Local Store Marketing unterliegt natürlich dem Franchisee, da kann er alle möglichen Maßnahmen ergreifen und wir unterstützen natürlich mit umfangreichen Werbemaßnahmen und Materialien.

Welche Herausforderungen gab es beim Aufbau von „Swing Kitchen“ und dem Franchise-Konzept für Sie zu meistern?
Da unser Konzept von Anfang an auf Wachstum ausgelegt war, haben wir schon sehr rasch eine Franchiseabteilung etabliert mit eigenen Mitarbeitern und externen Beratern, die bereits Konzepte von anderen, großen Fastfood-Firmen gemacht haben.

Was sind die nächsten Schritte auf dem Weg zur Bekanntmachung von Swing Kitchen?
Für uns sind die beiden Eröffnungen in Berlin die wichtigste Phase unseres Unternehmens. Wenn wir hier, wie erwartet, gut ankommen und die Menschen in Berlin gerne zu uns kommen, wissen wir, dass wir auch außerhalb von Wien funktionieren. Dann werden wir uns nach geeigneten Partnern umsehen, um möglichst rasch weiter wachsen zu können. Unsere nächsten Schritte werden uns in andere große Städte in Deutschland führen. Außerdem wollen wir recht bald nach England expandieren. Länder mit mittelgroßen Städten würden wir sehr gerne ausschließlich mit Franchisepartnern “erobern“. Dabei wollen wir zuerst ein Restaurant pro Land eröffnen und wenn das gut läuft, bieten wir unseren Franchisees einen Developmentplan inkl. eines Gebietsschutzes an.

Wie schätzen Sie den Markt für veganes Fast-Food in den nächsten 5 Jahren ein?
Nicht zuletzt aufgrund der immer authentisch werdender Fleischalternativen wird der Vegansektor zukünftig noch viel rascher wachsen als aktuell. Und die Menschen möchten auch beim Essen immer mehr Transparenz und Nachhaltigkeit, welche in letzter Konsequenz in veganen Konzepten fußt.

An wen können sich interessierte Franchisees bei Interesse wenden?
Bitte per Email an unseren für Franchise zuständigen Kollegen Herrn Elmar Völkl unter [email protected]

Anzeige
Kennen Sie schon unsere internationale Ausgabe? Hier klicken (Link auf vegconomist.com) vegconomist (nicht veconomist)