• Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert Startup für Leder-Alternativen



    amberskin team
    (v.l.n.r.): Steffen Beier, Arved Bünning, Lukas Geerties, Caja Siegert und Michelle Grüne von Amberskin © Ole Ploennigs/Amberskin GbR

    Ein bunter Strauß junger Unternehmen wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit fachlichem Know-how und je 125.000 Euro gefördert. Drei Startups haben sich im finalen Entscheid mit zukunftsweisenden Ideen gegen zahlreiche andere Bewerbungen durchgesetzt, darunter eines für ökologische vegane Lederalternativen. Alle Startups haben die gleichen Ziele: eine nachhaltige Verbesserung der Gegenwart und eine Entlastung der Umwelt.

    Amberskin: Alternative zu Tier- und Kunstleder

    Von der Form zum Material: Es lässt sich schneiden und färben, sieht aus wie Leder und fühlt sich auch so an. Das ist Amberskin („Bernsteinhaut”), eine nachhaltige, auf der Basis von Mikroorganismen produzierte Alternative zu herkömmlichem Leder und Kunstleder.

    Ob Kleidung oder die Inneneinrichtung des Autos – Leder ist allgegenwärtig. Doch die Produktion ist ressourcenaufwendig und unter anderem durch die hohe Abwasserbelastung eine Herausforderung für die Umwelt. Kunstleder dagegen wird überwiegend aus erdölbasierten Kunststoffen hergestellt und ist schwer recyclebar.

    „Amberskin hat die gleichen technischen Anwendungsmöglichkeiten wie Leder, ist frei von tierischen Bestandteilen und wird ressourceneffizient und schnell mit regionalen Rohstoffen produziert”, sagt Arved Bünning, einer der drei Geschäftsführer des Startups aus Braunschweig.

    Die DBU unterstützt das Startup nun bei der Weiterentwicklung ihrer Technologie, damit in Zukunft Investoren für eine Produktionsanlage gefunden werden können. Die anderen beiden Gewinner-Startups sind die cloudfluid GmbH aus Karlsruhe mit ihrer innovativen Software für Strömungssimulationen sowie „Re-Shirt“ aus München, die eine „Circular Economy“ durch wiederverwendbare T-Shirts erschaffen wollen.

    Grüne Startups mit wegweisenden Ideen fördern

    Gründerteams mit ökologisch vorbildhaften und gesellschaftsnützlichen Ideen können sich jederzeit für eine Förderung im Green Startup-Programm der DBU bewerben. „Wir unterstützen Unternehmensgründungen und Startups, die nicht älter als fünf Jahre sind und die auf innovative und wirtschaftlich tragfähige Weise Lösungen für Umwelt, Ökologie und Nachhaltigkeit entwickeln”, so DBU-Generalsekretär Alexander Bonde.

    Weitere Infos unter: https://www.dbu.de/startup

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