ProVeg startet Europas ersten Incubator für vegane Start-ups

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Am 1. November, dem Weltvegantag, startete der ProVeg Incubator in Berlin. Es ist das erste Gründerzentrum in Europa für innovative Veggie-Produkte. An der feierlichen Eröffnung nahmen rund 100 Besucher teil, darunter Vertreter der Lebensmittelbranche, Journalisten, Investoren, Business-Mentoren sowie Partner von ProVeg. „Unser Ziel ist es, den Konsum von Tierprodukten bis 2040 um 50% zu reduzieren. Mit dem ProVeg Incubator arbeiten wir an diesem Vorhaben und unterstützen Start-ups, die das Potential haben, die globale Lebensmittelproduktion entscheidend zu verändern“, sagte Sebastian Joy, ProVeg-Geschäftsführung.

Vegane Schokoriegel und alternative Proteine

Albrecht Wolfmeyer, Leiter des ProVeg Incubators: „Die ausgewählten Start-ups arbeiten an unterschiedlichen pflanzlichen Produktinnovationen, von handwerklich hergestellten pflanzlichen Käsesorten und neuen Milchalternativen bis hin zu gesunden Schokoriegeln und alternativen Proteinen für die Industrie. Zudem sind zwei Projekte für kultiviertes Fleisch aus Deutschland und Indien dabei.“

ProVeg Incubator team
Incubator team © ProVeg

Der ProVeg Incubator verfügt mit einer Fläche von 450 Quadratmetern  über mehr als 40 moderne Arbeitsplätze. Neben Büros bietet das Gründerzentrum fünf Meetingräume, eine professionelle Arbeitsküche und einen Eventbereich für die aufstrebenden veganen Unternehmen.

Mit Ansprachen eröffneten Sebastian Joy, Albrecht Wolfmeyer und verschiedene Branchenpartner den Abend. Auch die Berliner Architekturfirma LXSY, die die Einrichtung des Incubators gestaltete, präsentierte ihre Arbeit. Der Höhepunkt des Abends war die Vorstellung der Start-ups. In jeweils 90 Sekunden präsentierten sie ihre Produkt- und Geschäftsideen.

Viermonatiges Programm mit Workshops, Coachings und Gesprächsrunden

Die ersten elf Start-ups haben bereits mit dem viermonatigen Programm begonnen. Jedes Unternehmen  wird von einem Business-Mentor betreut. Die Unternehmen lernen, wie sie ihre Geschäftsmodelle weiterentwickeln, Marktforschung betreiben und Vertriebswege aufbauen. Zusätzlich haben die Start-ups die Chance, sich Investoren vorzustellen, die sich für nachhaltige vegane Innovationen interessieren.

Neben den elf Start-ups gehört die Non-Profit-Organisation PAN (Physicians Association for Nutrition e.V.) zur ersten Teilnehmergruppe des Incubators. „ProVeg möchte auch im gemeinnützigen Sektor innovative neue Organisationen fördern, die sich mit veganer Ernährung beschäftigen. Der Austausch zwischen Unternehmen und NPOs kann für beide Seiten sehr spannend sein“, sagt Incubator-Leiter Wolfmeyer.

Kulinarisch gab es für die Besucher des Eröffnungsevents neben einer Auswahl an Fingerfood auch ein veganes Buffet mit regionalen Bio-Zutaten. Das Essen wurde von dem Berliner Caterer Kernvoll in Kooperation mit dem veganen Restaurant Lück’s zubereitet. Die Gäste hatten auch Gelegenheit, die Produkte der Start-ups zu probieren, wie Schokoriegel und verschiedene vegane Käsesorten.

Food Start-ups, die an veganen Innovationen arbeiten, können sich bereits jetzt für die zweite Programmrunde bewerben, die im März 2019 startet. Das ProVeg-Incubator-Programm ist kostenfrei für die teilnehmenden Start-ups. Mehr erfahren: www.provegincubator.com

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