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Politik

Neue Petition will EU-Verbot für Fleischbegriffe auf pflanzlichen Produkten verhindern

Eine neue WePlanet-Petitionskampagne sammelt derzeit Unterschriften gegen das geplante und stark kritisierte EU-Verbot. WePlanet ist eine globale Bewegung von Wissenschaftlern und Bürgern, die sich für wissenschaftlich fundierte Lösungen für den Klima- und Naturnotstand einsetzt. Die Organisation hat jüngst eine neue Petition gestartet, um das geplante EU-Verbot für Fleischbezeichnungen für pflanzliche Produktalternativen zu stoppen und bittet um Unterstützung. Laut WePlanet haben sich bereits über 600 Interessengruppen gegen das „Veggie-Burger-Verbot” zusammengeschlossen. In …

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Fleisch- und Fischalternativen

Streit um „Veggie-Wurst“: Klare Mehrheit der Verbraucher lehnt EU-Verbot ab

Im Vorfeld der entscheidenden EU-Verhandlungen um ein mögliches Verbot von Fleisch-Bezeichnungen für pflanzliche Ersatzprodukte hat sich eine klare Mehrheit der Verbraucher gegen das Brüsseler Vorhaben ausgesprochen. Laut einer repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag der Verbraucherorganisation foodwatch befürworten nur 15 Prozent eine strengere gesetzliche Regulierung, 84 Prozent sehen hingegen keinen Bedarf. Zudem fühlen sich nur wenige Menschen von Bezeichnungen wie „Veggie-Burger“ oder „Soja-Schnitzel“ in die Irre geführt: Lediglich 15 Prozent der Befragten …

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Supermarkt

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Fleisch- und Fischalternativen

Was bringt das EU-Verbot für „Veggie-Burger“ und Co? Appinio stellt neue Verbraucher-Studie vor

Während die EU diskutiert, Bezeichnungen wie „Veggie-Burger“ oder „Soja-Wurst“ zu verbieten, liefern neue Daten von Appinio eine überraschende Erkenntnis: Nicht der Name sorgt für Verwirrung – und für viele Deutsche gibt es ganz andere Prioritäten. Im Flashtest mit nur 1 Sekunde Betrachtungszeit der Verpackungen erkannten 95 Prozent der Befragten sofort, ob sie ein Fleischprodukt oder einen pflanzlichen Ersatz vor sich haben. Trotzdem gab fast ein Drittel an, im echten Leben schon versehentlich zum falschen Produkt gegriffen …

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Fleisch- und Fischalternativen

Die Schweiz und die Niederlande setzen Kennzeichnungsbeschränkungen für pflanzliche Fleischalternativen um

Die niederländische Behörde für Lebensmittel- und Produktsicherheit (NVWA) hat mehrere Unternehmen, darunter große Hersteller von pflanzlichen Fleischersatzprodukten, wegen der Verwendung des Begriffs „Hackfleisch” auf Produktetiketten verwarnt. Die Verwarnung, die sowohl Hersteller als auch Einzelhändler betrifft, geht auf ein Gesetz aus dem Jahr 1998 zurück, das den Begriff „Hackfleisch” ausschließlich auf Produkte tierischen Ursprungs beschränkt. Die Maßnahme der NVWA richtete sich gegen drei Hersteller und drei nationale Einzelhändler, darunter große Supermarktketten …

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Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat Alois Rainer bei seiner Antrittsvorstellung im BMLEH © BMLEH

Politik & Gesellschaft

Bundesminister Rainer spricht sich gegen geplantes EU-Kennzeichnungsverbot für pflanzliche Alternativen aus

Im Interview mit Merkur äußerte sich Rainer zu der aktuellen EU-Debatte um Fleischbezeichnungen. Er sprach sich für die Beibehaltung der geltenden Regelungen aus und betonte, dass in Bezug auf die Zukunft der Agrarpolitik in Europa dringlichere Probleme zu lösen seien. Rainer: „Es würde Millionen kosten, wenn die Wirtschaft alles umetikettieren müsste“ Auf die Frage, ob Verbraucher zu dumm sind, um Gemüse von Fleisch zu unterscheiden, antwortete Rainer: „Lassen wir die …

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Politik

Erfinder der Seitan-Wurst: EU-Entscheidung gegen „vegane Wurst“ ist ein Rückschritt

Das EU-Parlament hat am 8. Oktober beschlossen, dass Bezeichnungen wie „Wurst“ oder „Burger“ künftig ausschließlich Fleischprodukten vorbehalten sein sollen. Der schwäbische Vegan- und Bio-Pionier Klaus Gaiser, Erfinder der Seitan-Wurst und Gründer der TOPAS GmbH, dem Hersteller der Traditionsmarke Wheaty, kritisiert den Beschluss scharf. Das Europäische Parlament hat am 8. Oktober 2025 beschlossen, dass Bezeichnungen wie „Wurst“, „Burger“ oder „Steak“ künftig ausschließlich Produkten aus Fleisch vorbehalten sein sollen. Mit 355 zu 247 Stimmen …

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Politik

Reaktionen zur heutigen Abstimmung im EU-Parlament zum Verbot von Fleischbezeichnungen für vegane Lebensmittel

Nachdem das Europäische Parlament heute dafür gestimmt hat, Begriffe wie „Wurst” und „Burger“ auf den Etiketten pflanzlicher Lebensmittel zu beschränken, haben zahlreiche Unternehmen und Organisationen der Lebensmittelbranche ihre Kritik dazu geäußert. ProVeg International: „Einschränkung der Kennzeichnung pflanzlicher Lebensmittel enttäuschend“ „Pflanzliche Lebensmittel sind und bleiben ein wesentlicher Bestandteil der EU-Landwirtschaft, ihrer Wirtschaft und ihres Wachstums. Daher ist die heutige Abstimmung des Europäischen Parlaments zur Einschränkung der Kennzeichnung pflanzlicher Lebensmittel enttäuschend“, sagt …

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Fleisch- und Fischalternativen

EU-Parlament stimmt für Verbot von Fleischbezeichnungen für vegane Lebensmittel

Das EU-Parlament hat in seiner heutigen Sitzung mit einer Mehrheit von 355 zu 247 Stimmen bei 30 Enthaltungen beschlossen, vertraute Begriffe wie „Burger“, „Schnitzel“ und „Wurst“ für vegetarische und vegane Lebensmittel zu verbieten.  Vorhaben noch nicht rechtskräftig Mit dem Beschluss ist das Vorhaben noch nicht rechtskräftig, sondern muss noch mit den Mitgliedstaaten im Rat und mit der Kommission geeint werden. Im nächsten Schritt kommt es also maßgeblich darauf an, wie sich die deutsche Bundesregierung positioniert. Auf …

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Politik

Bezeichnungsverbot für pflanzliche Fleischalternativen: Heute wird im EU-Parlament über den viel kritisierten Antrag debattiert

Am heutigen Dienstag wird ein brisanter Antrag im Plenum des Europäischen Parlaments debattiert: Die Begriffe „Burger“, „Steak“, „Würstel“ und „Schnitzel“ sollen für die Bezeichnung von pflanzlichen Produkten verboten werden. Die Abstimmung darüber soll am Mittwoch von 12:30–13:30 Uhr stattfinden. Felix Hnat von der Veganen Gesellschaft Österreich sagt dazu: „Der Trend geht Richtung pflanzliche Ernährung. Dass das Veggie-Burger-Verbot unauffällig in einem großen Gesetzespaket versteckt werden soll, ist kein Zufall. Komisch ist …

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Politik

Verbot von „Veggiewurst“ und „Tofuschnitzel“: foodwatch kritisiert EU-Pläne als absurdes Geschenk an die Fleischindustrie

foodwatch hat das geplante EU-Verbot von Bezeichnungen wie „Veggieburger“ oder „Tofuwurst“ scharf kritisiert. Vor der Abstimmung am Mittwoch im Europaparlament fordert die Verbraucherorganisation die Abgeordneten auf, den Vorschlag zu stoppen. Auch Bundesernährungsminister Alois Rainer müsse klarstellen, dass Deutschland diesen Unsinn nicht mitträgt.   Die konservative Europäische Volkspartei (EVP) hat den Antrag eingebracht – demnach sollen Begriffe wie „Würstchen“, „Schnitzel“ oder „Burger“ für pflanzliche Lebensmittel verboten werden und nur noch für …

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Screenshot der Kampganenwebseite noconfusion.org

Politik & Gesellschaft

Bezeichnungsverbot für pflanzliche Produkte: Europäisches Bündnis startet „No Confusion“-Kampagne

Zahlreiche europäische Organisationen und Unternehmen sprechen sich gemeinsam gegen die vorgeschlagenen Beschränkungen für die Bezeichnungen pflanzlicher Lebensmittel in Supermarktregalen aus. Die Europäische Kommission plant ein Bezeichnungsverbot für pflanzliche Alternativen, das 29 Begriffe umfasst, darunter „Speck”, „Hähnchen” oder „Rindfleisch”. Das Europäische Parlament diskutiert derzeit darüber, auch Begriffe wie „Burger”, „Wurst” und „Steak” in die Verbotsliste aufzunehmen. Verbraucher sind mit aktuellen Bezeichnungen einverstanden Die Kommission argumentiert, dass jene Begriffe bei Konsument:innen für …

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Politik & Gesellschaft

Breite Allianz aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft wehrt sich gegen drohendes EU-Kennzeichnungsverbot für pflanzliche Alternativen

Eine breite Allianz von führenden Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft, des Handels sowie zivilgesellschaftlichen Organisationen warnen vor den Folgen eines drohenden EU-weiten Verbots bewährter Bezeichnungen wie „Burger“ , „Wurst“ oder „Schnitzel“ für pflanzliche Produkte, über den das Europäische Parlament am 7. Oktober abstimmt. Die Allianz wurde gemeinsam vom Bundesverband für Alternative Proteinquellen e. V. (BALPro), The Good Food Institute und ProVeg initiiert und vereint zahlreiche Akteure, die sich für eine zukunftsfähige und …

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Politik

Verbot von ‚pflanzlichem Schnitzel‘ & Co in der EU? Handel und Hersteller warnen vor Rückschritt für Konsumenten, Klima und Innovation

Immer mehr Konsumenten in ganz Europa greifen zumindest gelegentlich bewusst zu pflanzlichen Fleischalternativen – klare, alltagstaugliche Bezeichnungen sind dabei entscheidend für Orientierung und Kauf. Auf EU-Ebene drohen neue Bezeichnungsverbote für pflanzliche Fleischalternativen: Begriffe wie „100 % pflanzliches Schnitzel“ oder „veganes Würstel“ könnten schon bald verboten werden. Bereits am 7. Oktober stimmt das EU-Parlament über entsprechende Vorschläge ab. Der Verein für Proteinvielfalt in Österreich – unterstützt von namhaften heimischen Unternehmen wie …

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Politik & Gesellschaft

BALPro sieht durch EU-Bezeichnungsverbot Marktentwicklung und Orientierung von Verbraucher:innen bedroht

Der Bundesverband für Alternative Proteinquellen e. V. (BALPro) sieht in der Einschränkung vertrauter Bezeichnungen von Fleischalternativprodukten eine Gefährdung für den Aufbau resilienter Strukturen in der Ernährungswirtschaft. BALPro fordert die konsequente Einhaltung der 2024 überarbeiteten Leitsätze der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission. BALPro übt scharfe Kritik an der Entscheidung des EU-Agrarausschusses vom 08. September. Der Vorschlag sieht vor, alltagsnahe Bezeichnungen wie “Burger” oder “Steak” ausschließlich Produkten tierischer Herkunft vorzubehalten, wodurch etablierte Begriffe wie “pflanzlicher …

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Food & Beverage

ProVeg: EU-Votum zu Bezeichnungen alternativer Proteine gefährdet Branchenvertrauen und Kaufklarheit in Deutschland

ProVeg fordert Verlässlichkeit für Hersteller und Verbraucher. Der Agrarausschuss des Europäischen Parlaments hat vorgestern einem Änderungsantrag zugestimmt, der eine gezielte Überarbeitung der Bezeichnungen von Lebensmitteln mit Fleischbezug in der gemeinsamen Marktorganisation fordert. Sollte der Antrag auch im Plenum des Europäischen Parlaments eine Mehrheit finden, so wären bereits etablierte Bezeichnungen pflanzenbasierter Produkte künftig untersagt. Die Ernährungsorganisation ProVeg befürchtet, dies könnte den dynamischen Markt pflanzlicher Alternativprodukte in seinem Wachstum ausbremsen. Sie fordert …

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