Food & Beverage

Bon Vivant und Abolis bündeln ihre Kräfte, um in Europa führend in der Herstellung von tierfreien Milchprodukten zu werden

Abolis-Biotechnologies-Labor
© Abolis Biotechnologies

Bon Vivant und Abolis wollen gemeinsam die Produktionsmethoden revolutionieren, um tierfreie Milchprodukte anzubieten, die aus durch Präzisionsfermentation hergestellten Proteinen entwickelt werden.

Bon Vivant hat Abolis Biotechnologies, ein führendes Unternehmen der industriellen Biotechnologie, mit der Entwicklung seiner Methode zur Herstellung nachhaltiger und hochwertiger Milchproteine beauftragt. Die beiden französischen Unternehmen werden ihr Know-how bündeln, um diese alternativen Milchproteine in Serie zu produzieren und der Industrie anzubieten. Nach der Einwerbung von 4 Millionen Euro in der ersten Finanzierungsrunde hat Bon Vivant mit der Formalisierung dieser Partnerschaft einen neuen Meilenstein in seiner Entwicklung auf dem europäischen Markt erreicht.

Abolis Biotechnologies bietet Bon Vivant seine Plattform und sein Know-how an

In 7 Jahren hat sich die Zahl der Investitionen in Foodtech-Start-ups um 55 vervielfacht. Als französisches Start-up möchte Bon Vivant sein alternatives Produktionsmodell durchsetzen, um Produkte mit Geschmack und Textur anzubieten, die der auf Know-how und Tradition beruhenden europäischen Gastronomiekultur entsprechen. Auf der Suche nach sehr spezifischem Fachwissen und einer speziellen Plattform für die Entwicklung seiner neuen Methode zur Herstellung von Milchproteinen wandte sich Bon Vivant an Abolis Biotechnologies, das der ideale Partner war. Das Unternehmen ist eine Referenz auf dem schnell wachsenden Markt der industriellen Biotechnologie und genießt bereits das Vertrauen namhafter Kunden, darunter mehrere große Konzerne, die in ihrem Bereich weltweit führend sind.

Bon-Vivant-logo
© Bon Vivant

Eine nachhaltige Antwort auf die Lebensmittel- und Umweltkrise

Das von Stéphane Mac Millan (Foodora, McKinsey) und Hélène Briand (Entofood, BMC Group) gegründete Unternehmen Bon Vivant positioniert sich auf dem europäischen Foodtech-Markt, um vor dem Hintergrund der globalen Lebensmittel- und Umweltkrise eine alternative Methode zur Herstellung von Milchprodukten anzubieten. Bis 2050 wird die Nachfrage nach tierischen Proteinen um 50 bis 100 % steigen. Die Herstellung dieser Eiweißquellen ist jedoch mit erheblichen ökologischen Kosten verbunden, die unsere natürlichen Ressourcen erschöpfen und den Tierschutz gefährden. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit entwickeln die beiden französischen Unternehmen ein Produktionsverfahren, das auf einer Präzisionsfermentation beruht und somit den Platz- und Betriebsmittelaufwand für die Herstellung von Milchprodukten, die in Geschmack, Konsistenz und Nährstoffgehalt mit herkömmlichen Milchprodukten identisch sind, drastisch reduziert.

Hélène Briand, Mitgründerin und Direktorin für Innovation und Produktionsentwicklung bei Bon Vivant: “Unsere Partnerschaft entstand aus dem Wunsch, in großem Maßstab gesunde Milchprodukte anzubieten, deren organoleptische und ernährungsphysiologische Eigenschaften mit denen von Tieren identisch und zugänglich sind und deren Entwicklung umweltfreundlich sein muss. Wir freuen uns, unsere Kräfte zu bündeln, um einem globalen Bedürfnis gerecht zu werden: eine wachsende Bevölkerung zu ernähren und gleichzeitig auf nachhaltige Weise zu produzieren. Das hochspezialisierte Know-how von Abolis wird es uns ermöglichen, unsere gemeinsamen Ziele zu verwirklichen.”

Valérie Brunel, Geschäftsführerin von Abolis Biotechnologies: “Die Anreicherung und Diversifizierung der Proteinquellen bei gleichzeitiger Begrenzung der ökologischen Auswirkungen ist eine große Herausforderung für die Zukunft der Menschheit. Nach dem Beispiel unseres Engagements für die großen Industriekonzerne, denen wir neue Produktionslösungen anbieten, die mit ihren ökologischen Umstellungszielen vereinbar sind, wollen wir ihnen helfen, diese neue Herausforderung zu meistern. Wir engagieren uns mehr denn je für die Zusammenarbeit mit unserem Partner bei der Entwicklung dieser neuen Eiweißquellen und zählen auf sein Know-how, um sie zu gesunden, zugänglichen Produkten zu machen, die unserer Esskultur entsprechen”.

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