Der US-Rindfleischindustrie drohen aufgrund der Coronakrise Milliardenverluste

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Die US-Rindfleischindustrie wird derzeit von der Coronakrise hart getroffen und sieht schwierigen Zeiten entgegen. Eine erst kürzlich durchgeführte Studie der National Cattlemen’s Beef Association (NCBA) hat ergeben, dass der Branche enorme Verluste von bis zu 13 Milliarden Dollar drohen.

Laut der Studie werden sich die Auswirkungen von Covid-19 in den kommenden Monaten weiter zu erkennen geben. Insbesondere die Primärerzeuger könnten große Probleme bekommen, was im Umkehrschluss die gesamte US-Rindfleisch-Lieferkette bedroht.

Mehrere Schlachthöfe mussten aufgrund von Covid-19, bis auf Weiteres, schließen. Zudem bekamen und bekommen Unternehmen und Verbraucher in den gesamten USA die Auswirkungen einer wachsenden Fleischknappheit zu spüren.

Die in den USA beliebte Fast-Food-Kette Wendy’s war bereits gezwungen, an einigen Standorten Fleisch vom Speiseplan zu streichen. Des weiteren haben auch viele Lebensmittelgeschäfte damit begonnen Fleischprodukte zu rationieren.

Präsident Trump ordnete mittlerweile die Wiedereröffnung der Schlachthöfe an. Die Anordnung löste jedoch eine Reihe von Klagen von Angestellten der Fleischbetriebe aus. Diese wollen sich nicht der Ansteckungsgefahr aussetzen.