Impossible Foods beantragt Zulassung seiner Produkte für den europäischen Markt

impossibleburger
© Impossible Foods

Impossible Foods hat Berichten zufolge in der Europäischen Union einen Antrag auf Zulassung des Inhaltsstoffes Soja-Leghämoglobin gestellt, welcher unter anderem auch Hauptbestandteil des weltweit beliebten Impossible Burgers ist. Im Vergleich mit anderen Regionen dieser Welt, existiert in der EU allerdings ein strengeres Zulassungssystem für gentechnisch veränderte Lebenmittel.

Dem Newsportal CNBC zufolge, welchem nach eigenen Angaben öffentliche Dokumente der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit zur Verfügung stehen, hat Impossible Food am 30. September einen Antrag auf die legale Verwendung von Soja-Leghämoglobin gestellt, das aus gentechnisch veränderter Hefe hergestellt wird. Laut Unternehmen ist Soja-Leghämoglobin der Bestandteil, der den Produkten den Geschmack von echtem Fleisch verleiht.

Impossible Foods erhielt bereit im August 2018 erstmals eine Zulassung von der amerikanischen FDA, die die Verwendung dieser Häm-Proteine für den menschlichen Verzehr genehmigte. Zwölf Monate später, im August diesen Jahres, genehmigte die FDA den Impossible Burger auch zur Markteinführung im Einzelhandel und seit letztem Monat sind die Produkte des Unternehmens sowohl im Foodservice als auch im stationären Einzelhandel in den USA erhältlich.

Der nächste Schwerpunkt von Impossible lag danach auf dem erfolgreichen Markteintritt in Asien – die Burger sind mittlerweile in mehreren Tausend Fast-Food-Restaurants in den USA, Hongkong, Singapur und Macau erhältlich. Nun möchte Impossible auch die europäischen Märkte erobern und von der hier stetig wachsenden Nachfrage nach pflanzlichen Alternativprodukten profitieren.

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