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Planetarians bringt pflanzenbasiertes Fleisch zur COP28 Klimakonferenz

Planetarians präsentiert sein pflanzenbasiertes Fleisch auf der COP28 UAE, um das Potenzial der Erzeugung nachhaltiger Proteine aus Industrieabfällen zu demonstrieren.

Aleh Manchuliantsau, Mitgründer und CEO von Planetarians, wurde eingeladen, an einem Gespräch zum Thema „Transforming Waste into Treasure“ im Rahmen des Climate Innovation Forum teilzunehmen, das von der COP28-Präsidentschaft und Breakthrough Energy Ventures veranstaltet wird.

Planetarians wird außerdem in der zweiten Woche der Konferenz (8.-12. Dezember) mit einem Stand im Tech and Innovation Hub vertreten sein, in dem rund 100 Startups nachhaltige Lösungen für die Klimakrise entwickeln.

Die Führungskräfte des Unternehmens planen Treffen mit Vertretern von Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen aus der Privatwirtschaft. Planetarians hat das Interesse von Brauereien in Brasilien, Mexiko, Nigeria und Belgien geweckt, gemeinsame Produktionsanlagen zu errichten, die die Nebenprodukte ihrer Produktion nutzen und sucht aktiv nach Partnerschaftsmöglichkeiten in diesen Regionen.

Pflanzliches Fleisch zum probieren auf einem Tisch
©Planetarians

„Wir sind den Organisatoren der COP28 dankbar dafür, dass sie den Schwerpunkt stärker auf die Lebensmittel- und Landwirtschaftssysteme als Mitverursacher des globalen Klimawandels gelegt und uns eingeladen haben, auf einer bedeutenden Ebene am Dialog teilzunehmen“, sagte Manchuliantsau. „Da ein Sechstel der Treibhausgasemissionen auf die Lebensmittelproduktion zurückzuführen ist und Lebensmittelabfälle einen wesentlichen Beitrag leisten, ist es unerlässlich, die Landwirtschaft als ein geschlossenes System zu betrachten.“

Nutzung von Abfall- und Nebenströmen

Während die Nationen nach Wegen suchen, eine wachsende Bevölkerung nachhaltig zu ernähren, bietet Planetarians eine Alternative zur Produktion von Lebensmitteln auf einem bereits belasteten Planeten. Die patentierte Technologie von Planetarians verwandelt verbrauchte Hefe aus der kommerziellen Gärung, z. B. beim Bierbrauen und pflanzliche Feststoffe, die nach der Extraktion von Pflanzenöl übrig bleiben, in erschwingliches, sauberes und nahrhaftes Protein.

Durch das Upcycling von Abfall- und Nebenströmen benötigt Planetarians weitaus weniger Ressourcen als andere alternative Proteine und hat eine deutlich geringere Klimabelastung als Rindfleisch, Hühnchen oder andere tierische Proteine.

Rohes pflanzliches Fleisch aus Abfällen
©Planetarians

Veganes Fleisch von Planetarians

Das Forschungs- und Analyseunternehmen IAMECON hat errechnet, dass das vegane Fleisch von Planetarians eine 50-mal bessere Klimabilanz als Tierfleisch und eine 9-mal bessere als konkurrierende pflanzliche Fleischsorten aufweist, da es auf bereits vorhandene Zutaten zurückgreift, was zu einem wesentlich geringeren Wasser- und Energieverbrauch führt. Im Pilotmaßstab kann Planetarians sein Fleisch zu einem Zehntel der Kosten von Rindfleisch herstellen.

Planetarians Savory Strips haben den Geschmack und die zähe Beschaffenheit von Fleisch, jedoch mit einem weitaus besseren Gesundheitsprofil: 24 Gramm Eiweiß – mehr als bei Rinderhackfleisch – mit den Ballaststoffen eines Apfels und ohne Fett. Die Akzeptanz von Savory Strips in Schulmahlzeiten liegt bei 72%, was zeigt, dass sie nicht nur bei Fleischverweigerern Anklang finden.

Weitere Informationen unter: planetarians.com

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