Der Verbraucherzentrale Bundesverband präsentiert zusammen mit Partnern ein Positionspapier mit Empfehlungen für eine Proteinstrategie der Bundesregierung, um Pflanzenproteine von der Nische zur Normalität zu machen.
In seinem neuen Positionspapier zeigt der Verbraucherzentrale Bundesverband, wie die Bundesregierung eine nachhaltige und umfassende Proteinstrategie realisieren kann. So wird unter anderem für den Lebensmitteleinzelhandel eine klare Strategie mit messbaren Zielmarken, die alle Sektoren einbezieht, die Gesundheit und Umwelt berücksichtigt, Steuergleichheit schafft und Angebot sowie Attraktivität pflanzlicher Proteine für Verbraucher stärkt gefordert.
„Pflanzliche Proteine– von Erbsen, Bohnen und Linsen bis zu Fleisch- und Milchalternativen sind nachgefragt. Ernährung wandelt sich. Dem sollte die Politik Rechnung tragen und ein gutes, bezahlbares Angebot sicherstellen. Es braucht eine politische Strategie mit klaren Zielen und Maßnahmen.“, so Christiane Seidel, Leiterin des Teams Lebensmittel im Verbraucherzentrale Bundesverband.

Mehrwertsteuer bei pflanzlichen Proteinquellen absenken
Laut einer repräsentativen forsa-Befragung im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands nutzt ein Fünftel (20 Prozent) der Verbraucher häufig oder ausschließlich pflanzliche Milchalternativen und nahezu jeder Achte (12 Prozent) häufig oder ausschließlich Fleischalternativen.
Zwei Drittel (67 Prozent) befürworten die Absenkung der Mehrwertsteuer bei pflanzlichen Fleisch- und Milchalternativen von 19 auf 7 Prozent. Das Verbändebündnis fordert die Bundesregierung auf, dem Wunsch der Verbraucher nachzukommen und die Mehrwertsteuer bei pflanzlichen Proteinquellen abzusenken. Gleichzeitig sollte die Bundesregierung die Mehrwertsteuer für Hülsenfrüchte sowie unverarbeitetes Obst und Gemüse auf Null setzen.
Das Positionspapier ist unter folgendem Link erhältlich: www.vzbv.de






