Britische Bevölkerung zunehmend „fleischlos“

Union jack flag against a blue sky, UK.
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In Großbritannien wird der Trend der fleischlosen Ernährung zunehmend populärer. Nach einer Umfrage, an der mehr als 2000 Menschen teilnahmen, ist die Anzahl der Menschen, die sich fleischlos ernährt, um das dreifache gestiegen im Vergleich zu 2012.

„Darüber hinaus planen 25% der Menschen ihren Fleischkonsum in den nächsten 12 Monaten zu reduzieren“, berichtete „The Grocer“. Die Gründe für die Umstellung sind dabei vielfältig. Rund ein Drittel der Befragten praktiziert die vegetarische und vegane Ernährung aus Tierschutzgründen. Weitere 20% gaben Umweltgründe an und jeder sechste Verbraucher die ethischen Probleme, welche mit der Fleischproduktion einhergehen. Auffällig hierbei war die Altersgruppierung. In der Altersgruppe von 18 – 44 waren der größte Anteil von Veganern und Vegetariern.
„Angesichts der anhaltenden Medienkampagnen zur Förderung pflanzlichen Essens und einer breiten Palette an verfügbaren Fleischalternativen ist es vielleicht nicht verwunderlich, dass die Verbraucher darüber nachdenken, ihre Gewohnheiten zu ändern”, erklärt Lucia Juliano, Leiterin der CPG- und Einzelhandelsforschung bei Harris. Dies wird auch an den strukturellen Veränderungen einzelner Supermarktketten erkennbar. Das fleischlose Angebot stieg in letzter Zeit stark an und auch neue Produktlinien wurden eingeführt. Einzig der Preis sei für das schnellere Wachstum von sich vegan und vegetarisch ernährenden Personen hinderlich. Laut Harris seien 50% der Fleischalternativen teurer als Fleisch, wodurch preisbewusste Konsumenten daran gehindert werden, eine Umstellung vorzunehmen. Doch dies ist laut der Studie kein Problem der jüngeren Generation, die sich zu 35 Prozent fleischlos ernährt. „Es scheint, als ob sich die Zeiten ändern, besonders für die jüngere Generation“ so Harris.

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