Umwelt- und Klimaschutz ist laut Studie Hauptgrund für eine Ernährungsumstellung

fmgc gurus grafik
© FMCG Gurus

Der Zustand des Planeten verschlechtert sich von Tag zu Tag und weltweit werden sich die Menschen ihrer eigenen, individuellen Verantwortung bewusster und versuchen einen nachhaltigeren Lebensstil zu führen. Eine aktuelle Studie von FMCG Gurus zeigt, dass 63% der befragten Verbraucher über den Zustand der Umwelt sehr besorgt sind und 54% von ihnen glauben, dass sich dieser Zustand in letzten zwei Jahren nochmals deutlich verschlechter hat.

Die Bedrohungen durch die globale Erwärmung und andere Umweltprobleme haben dazu geführt, dass die Verbraucher ihre Ernährung und ihren Lebensstil ändern, um den Planeten zu schützen. Die Studie ging explizit der Frage nach, inwieweit Unweltschutzgründe bei den Verbrauchern dazu beitragen, ihren Fleischkonsum zu reduzieren.

Es gibt viele Gründe, warum die Verbraucher heute mehr um die Umwelt und den Planeten besorgt sind, als früher. Einige der Schlüsselthemen, um die sich die Menschen sorgen, sind die globale Erwärmung, der Tierschutz, die Entwaldung und die Luftverschmutzung. Diese aktuell auch medial sehr präsenten Probleme haben bei vielen Verbrauchern dazu geführt, ihr Verhalten im Alltag individuell nachhaltig zu verändern.

ökologischer Fussabdruck
© Jenny Sturm – stock.adobe

In den letzten zwei Jahren haben laut Bericht 32% der global befragten Verbraucher aktiv größere Anstrengungen unternommen, um ihren CO2-Fußabdruck zu verringern. Eine Möglichkeit, wie Menschen aktiv ihren CO2-Fußabdruck reduzieren, ist die Änderung ihrer Ernährungsgewohnheiten. Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, dass sie großen Wert auf die Umweltversprechen und Nachhaltigkeitsbemühungen von Unternehmen und Marken legen. Insbesondere suchen sie nach Marken, die Informationen über eigene Bemühungen zur CO2-Reduktion (40%) und zur Bekämpfung der globalen Erwärmung (44%) liefern. Trotzdem misstrauen immer noch circa 20% der Verbraucher den Lebensmittelmarken im Allgemeinen.

Immer mehr Verbraucher werden sich laut Studie bewusst, dass die Art ihrer Ernährung einen großen Einfluss auf die Umweltprobleme hat. Unter den weltweit Befragten gaben ganze 45% an, ihre Ernährungsweise geändert zu haben, um ihren CO2-Fußabdruck zu senken und die Umwelt zu schützen. Dabei spielt vor allem die Reduzierung des Fleischkonsums oder die vollständige Beseitigung von Fleisch in der Ernährung eine zentrale Rolle. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass gut 33% der Verbraucher Fleisch aktiv reduzieren oder sogar komplett aus ihrer Ernährung verbannt haben und ebenfalls 33% eine vegetarische oder vegane Ernährungweise verfolgen. Verbraucher erhoffen sich dem Bericht zufolge durch die Reduzierung von Fleisch neben einem gesünderen Lebensstil vor allem auch den Umweltschutz zu unterstützen.

Insgesamt sind sich die befragten Verbraucher relativ einig, dass sich der Planet an einem Wendepunkt befindet und dass sie selbst Veränderungen in ihrem Alltag vornehmen müssen, um der negativen Entwicklung engegenzuwirken. Auch sind die Verbraucher der Meinung, dass Unternehmen und Marken insgesamt mehr Anstrengungen in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz leisten müssen.

Dieser Artikel basiert auf einer Global Sustainability-Umfrage mit 26000 Befragten. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte FMCG Gurus unter [email protected]

 

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