Cover „konzernatlas 2026 – daten und fakten über die agrar- und lebensmittelindustrie“

© Heinrich-Böll-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) und Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre

Konzernatlas 2026 beleuchtet Marktkonzentration im Agrar- und Ernährungssektor

Der heute veröffentlichte „Konzernatlas 2026 – Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie“ zeigt die Folgen der starken Marktkonzentration im Agrar- und Ernährungssektor auf und präsentiert politische Instrumente, um die Markt- und Lobbymacht dominanter Konzerne einzudämmen. Die Herausgeber Heinrich-Böll-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) und Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre warnen: „Wenige Konzerne setzen Preise durch – von Saatgut und Pestiziden bis zum Lebensmitteleinzelhandel – und …

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Zuckerrübenanbau fritz-kola teamfoto

Cay-Alexander Hüneke, Mirco Wolf Wiegert und Leonie Schröter © fritz-kulturgüter GmbH

fritz-kola und klim präsentieren neue Ergebnisse zum Pilotprojekt zur regenerativen Landwirtschaft

Im demokratischen Nachhaltigkeitsbericht 2024 hat fritz-kola seine Community darüber abstimmen lassen, in welchen Bereichen sich das Unternehmen künftig stärker engagieren soll. Das Ergebnis: mehr Einsatz fürs Klima. fritz-kolas Antwort auf dieses Votum ist ein Pilotprojekt zur regenerativen Landwirtschaft mit Klim und sechs Landwirten in Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Gemeinsam wurde der Zuckerrübenanbau auf regenerative Methoden umgestellt. Jetzt liegen die Ergebnisse des ersten vollständigen Erntezyklus vor. Haltung als Geschäftsmodell: Mirco Wolf Wiegert über regenerative Landwirtschaft …

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Wachsendes Interesse an nachhaltiger Ernährung trifft auf Wissenslücken

Angesichts von Klimawandel und Ressourcenverbrauch steigt das Interesse an Lebensmitteln mit geringerer Umweltbelastung. Doch nur rund ein Drittel der Bevölkerung weiß, dass der Anbau europäischer Hülsenfrüchte Vorteile für Klima und Umwelt hat. Das zeigt eine Umfrage des Branchenverbands UFOP. Ackerbohne, Körnererbse, Süßlupine und Sojabohne verbessern die Bodenqualität, lockern getreidereiche Fruchtfolgen auf und kommen ohne mineralischen Stickstoffdünger aus. Diese Eigenschaften gelten als wichtige Bausteine für widerstandsfähigere Anbausysteme in Europa. In der …

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© BLE

Heimischer Sojaanbau: Erntemenge seit 2016 fast verdreifacht

131.800 Tonnen Sojabohnen wurden 2024 in Deutschland geerntet. Das ist fast dreimal so viel wie noch 2016, als die Sojaernte in Deutschland erstmals statistisch erfasst wurde. Trotz dieses enormen Anstiegs ist die Erntemenge im globalen Vergleich verschwindend gering. Die EU kommt insgesamt auf einen Anteil von nur 0,7 Prozent. Wichtigstes Anbauland ist hier Italien, Deutschland liegt im EU-Vergleich auf Rang acht. Allein in Brasilien, dem weltweit größten Sojaproduzenten, wurden 169 …

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© sizah - stock. Adobe

© Sizah - stock.adobe

Flexibilität in der Fertigung und Kostenkontrolle werden voraussichtlich die Lebensmittelbranche im Jahr 2026 prägen

Das Ingenieurberatungsunternehmen NIRAS hat Flexibilität in der Fertigung, eine verstärkte pflanzliche Produktion und die Kontrolle der Betriebskosten als zentrale Trends identifiziert, die die Lebensmittel- und Getränkeindustrie im Jahr 2026 prägen werden. Laut Jonas B. Borrit, Vizepräsident für Prozessindustrien des Unternehmens, verursachen anhaltende Marktdruckfaktoren wie sich ändernde Zölle, stagnierendes Wirtschaftswachstum und steigende Arbeitskosten weiterhin, dass Hersteller ihre bestehenden Abläufe optimieren müssen, anstatt auf neue Kapitalinvestitionen zu setzen. „Der Fokus auf die …

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A-förmiges Vertical-Farming-Modul des Startups Pflanzentheke GmbH © Pflanzentheke GmbH

DBU fördert das Startup Pflanzentheke und den Gemüseanbau in Stadtnähe

Das hessische Startup Pflanzentheke bietet neue Lösungen für eine stadtnahe Produktion von Lebensmitteln: In A-förmigen Pflanzen-Regalen wachsen bei geringem Flächenbedarf Pflanzen nicht in der Erde, sondern in nährstoffreichem Wasser. Nächster Schritt sind die Automatisierung und gezielte Steuerung des Anbaus. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Forschungsprojekt mit 175.000 Euro. Effiziente Nutzung von Zeit, Ressourcen und Energie Der Großteil des in Deutschland konsumierten Obsts und Gemüses wird importiert. Laut Zahlen …

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Weltweit erste Farm für kultiviertes Fleisch startet in den Niederlanden in Zusammenarbeit mit RespectFarms

Eine bewirtschaftete Farm in Zuid-Holland, Niederlande, ist nun dank einer Zusammenarbeit zwischen RespectFarms und dem Milchbauer Corné van Leeuwen für die Produktion von kultiviertem Fleisch ausgerüstet. Das Projekt, das als weltweit erstes seiner Art gilt, wird von der Europäischen Innovationspartnerschaft für landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit (EIP-Agri) und der Provinz Zuid-Holland unterstützt. Die Kultivierungsanlagen für Fleisch werden in den kommenden Wochen in Betrieb genommen und sollen zeigen, wie Landwirte die Produktion …

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Pilzkultur anbau pflanzliches fungi mushroom protein2

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Pionierbetriebe zeigen Alternativen zur Tierhaltung

Um zu zeigen, welche Möglichkeiten Landwirt:innen jenseits der Tierhaltung haben, um zukunftsfeste Perspektiven für Betriebe zu schaffen, stellt der Verein Faba Konzepte Pionierbetriebe vor, die auf nutztierhaltungsfreie Geschäftsmodelle umgestellt haben. Wie betriebliche Transformation gelingen kann, zeigt Faba Konzepte jetzt auf dieser Webseite. Anhand zahlreicher Beispiele inner- und außerhalb der landwirtschaftlichen Lebensmittelproduktion wird gezeigt, welche Alternativen sich tierhaltenden Betreiben bieten. Die Vorreiterbetriebe haben sich zusätzliche Standbeine aufgebaut oder eine komplette Betriebsumstellung …

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Oyster Bay sammelt 100 Millionen Euro zur Förderung von Food- und Agrartechnologie-Startups

Das in Hamburg ansässige Unternehmen Oyster Bay Venture Capital hat seinen zweiten Fonds mit mehr als 100 Millionen Euro geschlossen und damit eines der größten europäischen Investmentvehikel für Start-ups im Lebensmittelbereich geschaffen. Der Fonds, der stark überzeichnet war, umfasst Zusagen von institutionellen Geldgebern wie dem Europäischen Investitionsfonds und der KfW sowie einer Reihe von Unternehmern und Unternehmen aus der Agrar- und Lebensmittelindustrie. Der neue Fonds folgt auf den Ersten von …

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Brasilien

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Untersuchungen zeigen, dass der Übergang von der Viehzucht zur pflanzlichen Agroforstwirtschaft das Einkommen ländlicher Produzenten verdoppeln kann

Die von ProVeg Brazil koordinierte Studie wurde jüngst auf der COP30 in Belém vorgestellt. Eine auf dem Klimagipfel COP30 vorgestellte Studie hat ergeben, dass der Übergang von der Viehzucht zur pflanzlichen Agroforstwirtschaft das Nettoeinkommen brasilianischer Landwirte um 110 % pro Hektar steigern kann. Die Studie mit dem Titel „Einkommen steigern, den Planeten respektieren, Menschen ernähren” ergab außerdem, dass in Ausnahmefällen, beispielsweise wenn die wenig produktive Rinderzucht durch pflanzliche Agroforstwirtschaft ersetzt …

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© Investment Climate Podcast

Investment Climate Podcast mit Harish Varadharajan von Fragaria Fruits: Bewertungen in Indien folgen einem ganz anderen „Spielbuch”

In dieser Podcast-Reihe interviewt Alex Shandrovsky Investoren und Unternehmen zu den Benchmarks für die Finanzierung von alternativen Proteinen im Jahr 2025 und deckt die Investitionsstrategien erfolgreicher CEOs von Climate Tech und führender Risikokapitalgeber auf. Podcast-Moderator Alex Shandrovsky ist strategischer Berater für zahlreiche globale Beschleuniger und Unternehmen im Bereich Lebensmitteltechnologie, darunter führende Unternehmen für alternative Proteine und zelluläre Landwirtschaft. Sein Schwerpunkt liegt auf Investor Relations und der Skalierung von Agrar- und …

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Bohnen

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Internationaler Agrarhandel: Leopoldina stellt Diskussionspapier zu positiven Wirkungen für Biodiversität, Klima und Ernährung vor

Die Autorinnen und Autoren empfehlen unter anderem, einen stärker pflanzenbasierten und damit nachhaltigeren Konsum zu fördern, indem die bisher nicht berücksichtigten Kosten der tierischen Lebensmittelproduktion sichtbar gemacht werden. Die Art und Weise, wie Menschen die Flächen der Erde nutzen, hat einen großen Einfluss auf die Ernährungssicherheit, die Biodiversität und das Klima. Die hohe Nachfrage beispielsweise nach Soja als Futtermittel oder Palmöl als günstiges, vielseitiges Pflanzenöl bewirkt, dass Flächen intensiv bewirtschaftet …

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Fleisch umwelt natur regenwald ökologie

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Bericht deckt Greenwashing durch brasilianische Fleischriesen vor der COP30 in Belém auf

Ein neuer Bericht der Changing Markets Foundation hat Lobbyarbeit und Greenwashing durch die brasilianische Fleischindustrie aufgedeckt, die versucht, sich vor der COP30 in Belém als Teil der Klimalösung zu positionieren. Der Bericht mit dem Titel „The Meat Agenda: Agricultural Exceptionalism and Greenwash in Brazil” zeigt auf, dass die Manipulation durch die Giganten der Fleischindustrie die Führungsrolle Brasiliens im Klimaschutz gefährdet. Unternehmen wie JBS, Marfrig (jetzt MBRF) und Minerva haben Berichten …

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Kuh tierhaltung fleisch milch scaled

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Bericht zeigt: Globale Methan-Verpflichtung ohne Maßnahmen großer Agrar- und Lebensmittelunternehmen nicht erreichbar

Auf der COP26 im Jahr 2021 unterzeichneten 150 Länder die Globale Methan-Verpflichtung und verpflichteten sich, die Methanemissionen bis 2030 um mindestens 30 % zu reduzieren. Neue Untersuchungen des Thinktanks für nachhaltige Finanzen Planet Tracker zeigen jedoch, dass dieses Ziel ohne Maßnahmen der Agrar- und Lebensmittelkonzerne nicht zu erreichen ist, da 40 % der anthropogenen Methanemissionen aus der Landwirtschaft stammen. Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass 52 der größten Fleisch-, …

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Obst gemüse lebensmittel pflanzlich vegan

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Uni Göttingen: Umweltfreundlichkeit heimischer Produkte wird oft überschätzt

Umfrage der Universität Göttingen offenbart Fehleinschätzungen durch Herkunftsangaben. Wie umweltfreundlich Menschen ein Lebensmittel einschätzen, hängt entscheidend von der Herkunft des Produkts ab – nicht unbedingt von der tatsächlichen Ökobilanz. Das zeigt eine Umfrage von Forschenden der Universität Göttingen. Heimische Produkte werden im Supermarkt demnach als besonders umweltschonend wahrgenommen. Doch dieser Eindruck kann täuschen. Die Ergebnisse werfen Fragen zur Gestaltung von Herkunftsangaben und Werbung auf. Die Forschenden befragten rund 1000 Personen …

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