Unternehmen & Portraits

ROCOL sichert sich als erster Hersteller von industriellen Schmierstoffen und Wartungsprodukten das Vegan Trademark der Vegan Society

© ROCOL

Das britische Unternehmen ROCOL hat nach eigener Aussage als erstes Unternehmen der Branche das Vegan Trademark für eine Reihe industrieller Schmierstoffe und Wartungsprodukte erhalten. Laut ROCOL kann die Registrierung von 46 verschiedenen Produkten aus seinem FOODLUBE- und PUROL-Sortiment Lebensmittelherstellern dabei helfen wird, ihre vegane Glaubwürdigkeit zu stärken und ihr Engagement für Qualität in der gesamten Lieferkette zu demonstrieren.

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Studien & Zahlen

Neue V-Label Umfrage bestätigt: Verbraucher verlassen sich aus Bequemlichkeit zunehmend auf vegane Lebensmittelsiegel

© European Vegetarian Union

Millennials und die Gen Z machen ihre Kaufentscheidungen weitgehend von Zertifizierungen und Labels abhängig. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von V-Label, die unter mehr als 23.000 Verbrauchern international durchgeführt wurde. Demnach bevorzugen 91 % der Befragten Produkte, die mit einem unabhängigen Zeichen versehen sind, welches garantiert, dass das Produkt wirklich vegan ist, ohne dass man alle Zutatenlisten lesen oder Zeit mit Vergleichen und der Suche nach Alternativen verbringen muss. Die Hälfte der Befragten gab an, dass sie auf jeden Fall Produkte mit einem solchen Siegel kaufen, anstatt solche ohne.

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Studien & Zahlen

Aktuelle Meinungsumfrage zeigt: Österreicher sind gegen das geplante EU-Haferdrinkverbot

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Eine kürzlich durchgeführte repräsentative Meinungsumfrage von GALLUP zeigt, dass eine klare Mehrheit der Bürger in Österreich gegen die Verschärfung des Bezeichnungsschutzes für Milch ist. Außerdem zeigt die Umfrage, dass die Verwechslungsgefahr zwischen Milch und pflanzlichen Milchalternativen extrem gering ist und die geplante Regel nur noch mehr Verwirrung stiften würde. Am 21.4. soll die Verschärfung im Trilog der EU beschlossen werden. Die zuständige Ministerin Elisabeth Köstinger ist jetzt gefordert, sich zum gegebenen Zeitpunkt innerhalb des Rates gegen die geplante Verschärfung einzusetzen.

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Politik & Gesellschaft

Zensur für Hafermilch, Sojajoghurt und Co.: Umwelt- und Verbraucherverbände wollen unfaires Gesetz stoppen

© ProVeg International

Pünktlich zum Weltverbrauchertag am 15. März 2021 veröffentlichen 17 führende Umwelt- und Tierrechtsgruppen einen offenen Brief. Darin warnen sie die deutsche Politik vor dem geplanten Änderungsantrag der EU. Dieser soll die Beschreibung pflanzlicher Milchprodukte noch weiter einschränken. Die Verbände argumentieren, dass eine derartige Zensur den europäischen Plänen für mehr Nachhaltigkeit widerspreche. Die EU hat sich im Rahmen ihres Green Deals dazu verpflichtet, den Konsum pflanzlicher Lebensmittel zu fördern. Die geplante Neuregelung würde genau das Gegenteil bewirken.

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Politik & Gesellschaft

Greenpeace, Foodwatch, WWF und andere NGOs protestieren scharf gegen geplante Verbannung von Hafermilch durch die EU

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Heute haben 21 NGOs einen Brief an die portugiesische Ratspräsidentschaft abgeschickt. Unterzeichnet haben unter anderem Greenpeace, Foodwatch, WWF, der Verbraucherschutzverein.at von Peter Kolba sowie die Vegane Gesellschaft Österreich. Anlass ist scharfe Kritik der NGOs am Änderungsantrag 171, der bald im Trilog zwischen Rat, Kommission und EU-Parlament diskutiert werden soll. Der Inhalt des Antrags ist brisant: Der Bezeichnungsschutz für Milch soll massiv verschärft werden.

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Fashion & Beauty

Neuartige Produktkennzeichnung weist ökologischen und sozialen Fußabdruck von Beauty-Produkten aus

L’Oréal hat mit dem “Produkt Umwelt & Sozial Impact Label” eine Methodik zur Kennzeichnung der ökologischen und sozialen Auswirkungen von Produkten entwickelt. Eine Skala von A bis E erleichtert es den Verbrauchern, Nachhaltigkeitsaspekte bei ihren Kaufentscheidungen zu berücksichtigen. Die Methodik der Kennzeichnung wurde von externen Wissenschaftlern verifiziert und von unabhängigen Prüfern – Bureau Veritas Certification – bestätigt. Nach einer ersten Einführung in Frankreich im Juli 2020 ist es nun auch in Deutschland und Österreich erhältlich.

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Food & Beverage

Absurdes Lebensmittelrecht: Ritter Sport bringt vegane Schokolade auf den Markt, die nicht Schokolade heißen darf

Das deutsche Familienunternehmen Alfred Ritter GmbH & Co. KG bringt eine vegane Neuheit auf den Tafelschokoladenmarkt. Das Produkt trägt den Namen „Cacao y Nada” und besteht erstmals zu 100 Prozent aus Kakao. Zum Süßen wird natürlicher Kakaosaft verwendet, den Ritter in einem innovativen Verfahren auf der eigenen Plantage El Cacao in Nicaragua gewinnt. In Deutschland gibt es aber ein Problem: Schokolade ohne Zusatz von Zucker darf in Deutschland nicht Schokolade heißen. „Das ist absurd”, sagt Ritter Sport Chef Andreas Ronken.

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Politik & Gesellschaft

ProVeg’s Petition gegen die EU-Zensur pflanzlicher Milchprodukte mit fast 150.000 Unterschriften

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Die von ProVeg, Oatly und Upfield ins Leben gerufene öffentiliche Petition “stopam171“, die sich gegen den sogenannten Änderungsantrag 171 der EU wendet, steht kurz vor der angepeilten Zielmarke von 150.000 Unterschriften. Der EU-Änderungsantrag zielt darauf ab, die Bezeichnungen für alternative Milcherzeugnisse EU-weit noch stärker einzuschränken. Mit Hilfe der Petition soll dies jedoch verhindert werden.

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Politik & Gesellschaft

ProVeg: Veggie-Burger-Verbot in ganz Europa kritisiert

2019 veröffentlichte das Europäische Parlament einen Gesetzentwurf, um Produzenten von Veggie-Produkten daran zu hindern, Begriffe wie „Burger“ oder „Wurst“ für vegan-vegetarische Fleischalternativen zu verwenden. Der Gesetzentwurf wird in ganz Europa heftig kritisiert. Eine Petition von ProVeg, um das Verbot zu kippen, weist inzwischen mehr als 100.000 Unterschriften vor.

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Handel & E-Commerce

Kaufland weitet Nutri-Score-Kennzeichnung aus

Kaufland weitet die Nährwertkennzeichnung Nutri-Score international und auf eine zweite Eigenmarke aus. Nach der Einführung im Januar für Produkte von K-Bio erhalten nun alle Produktverpackungen von K-take it veggie die Nutri-Score-Bewertung. Das Unternehmen führt die Kennzeichnung in allen rund 1.300 Filialen in Deutschland und Europa ein. Damit geht das Unternehmen den nächsten Schritt für mehr Produkttransparenz und Verbraucherfreundlichkeit. Anhand des Nutri-Scores können sich Konsumenten mit einem Blick über die Nährwertzusammensetzung eines Produktes informieren.

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supermarkt regal lebensmittel produktplazierung
Studien & Zahlen

Neue Studie der E.V.A. GmbH gibt Aufschluss über Kundenpräferenzen beim Einkauf von pflanzlichen Produkten

Ob aus Neugierde oder wegen der Abwechslung, aus Überzeugung oder aus gesundheitlichen Erwägungen – der vegane Ernährungsstil wird immer beliebter. Konsequenterweise steigt auch die Nachfrage nach rein pflanzlichen Produkten und im Handel gehören zahlreiche pflanzliche Alternativen für Milch und Joghurt, Quark und Käse mittlerweile ganz selbstverständlich zum Angebot. Die Platzierung dieser Produkte variiert jedoch von Supermarkt zu Supermarkt, was es Kunden nicht leicht macht, ihren Einkaufswagen mit diesen Milch-, Käse-oder Quark-Alternativen zu füllen.

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Politik & Gesellschaft

Kritik an geplanter Einschränkung der Bezeichnung von Veggie-Produkten reißt nicht ab

Hersteller pflanzlicher Alternativprodukte blicken gespannt nach Brüssel: Im Rahmen der Neuverhandlungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU für den Zeitraum nach 2020 ist unter anderem eine Änderung der EU-Verordnungen über eine gemeinsame Marktorganisation für landwirtschaftliche Erzeugnisse geplant. Dazu gehört auch die weitere Einschränkung der Bezeichnung von Veggie-Produkten.

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happy cheeze gmbh happy cashew
Politik & Gesellschaft

Happy Cheeze Rechtsstreit zu ‚Käse-Alternative‘ – Alternative darf vorerst Alternative bleiben

Seit über einem Jahr dauert der Rechtsstreit zur Lebensmittelkennzeichnung ‚Käse-Alternative‘ zwischen der Wettbewerbszentrale e.V und dem Start-Up-Unternehmen Happy Cheeze GmbH schon an. Nachdem die Happy Cheeze GmbH das Verfahren im April 2019 mit Hilfe ihrer Rechtsanwälte, der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE Partnerschaft mbB, in erster Instanz gewonnen hat, wurde im Mai 2019 von der Wettbewerbszentrale e.V. vor dem Oberlandesgericht Celle, Berufung gegen das Urteil eingelegt. Das Gericht hat nun einen Hinweisbeschluss erlassen, wonach dort die Auffassung vertreten wird, dass das erstinstanzliche Urteil des LG Stade, mit dem die Klage der Wettbewerbszentrale abgewiesen wurde, nicht zu beanstanden sei.

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Handel & E-Commerce

Aus “Wurst” wird “Dings”: Vitaquell reagiert auf Namensdiskussion für fleischfreie “Wurstprodukte”

„Wie soll fleischfreies Fleisch heißen?”, „Veggie-Schnitzel dürfen sich in Zukunft nicht mehr Schnitzel nennen!” – Diese und viele weitere Headlines waren jüngst in der deutschen Presse zu lesen. Vitaquell kann die Diskussionen um die Namensverbote nun ziemlich “wurst” sein. Denn das Unternehmen aus Hamburg hat die Namen seiner fleischfreien Wurstprodukte einfach geändert und den Platzhalter “Dings” eingeführt. Aus “Vegetarische Bratwurst” wird so beispielsweise “Vegetarische Brat-Dings”.

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