Gastbeitrag PHW: Positionierung als Anbieter hochwertiger Proteinprodukte

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Markus Keitzer, PHW-Vorstand für alternative Proteinquellen © Jakob Boerner

Mit seinen Partnerschaften und Investments hat der PHW-Konzern 2019 für viel Aufmerksamkeit in einer breiten Öffentlchkeit gesorgt. Nachfolgend der Rückblick von Marcus Keitzer, PHW-Vorstand für alternative Proteinquellen, auf das Jahr 2019.

2019 war ein spannendes und zugleich herausforderndes Jahr für unseren neu geschaffenen Geschäftsbereich der Alternativen Proteinquellen. Direkt im ersten Quartal haben wir auf der INTERNORGA gemeinsam mit Beyond Meat und JUST die zweite Generation an Proteinprodukten präsentiert. Ab Juni war dann auch der Beyond Burger im LEH erhältlich. Von dem Feedback unserer Kunden sind wir begeistert – mit der Listung sind wir sehr zufrieden und arbeiten gerade an dem Launch der Beyond Sausage. Im Sommer haben wir dann unsere Vertriebspartnerschaft mit AIXA Trade bekannt gegeben, die den ersten veganen Mozzarella auf den Markt gebracht hat. Dieser wird ab Frühjahr 2020 im Lebensmitteleinzelhandel erhältlich sein. Auch bei unseren eigenen veganen Produkten gab es News zu verkünden: Bei unserer Veggie Fleischwurst verzichten wir seit Juli auch auf Soja, welches zunehmend kritischer betrachtet wird. Hauptbestandteile sind nun Erbsen- und Kartoffelprotein.

Joshua Tetrick, Gründer von JUST, und Markus Keitzer beim Pressefrühstück zur Internorga 2019 © Jakob Boerner

Es ist unser Ziel, uns künftig verstärkt als Anbieter von hochwertigen Proteinprodukten zu positionieren und dies immer auf Basis unseres jetzigen und auch zukünftigen Kerngeschäftsfelds „Geflügel“. Unsere Strategie im Bereich Alternative Proteine basiert im Wesentlichen auf einem „Drei-Säulen-Modell”: dem Aufbau eines eigenen Produktportfolios, gezielten Investitionen in geeignete Unternehmen und Vertriebspartnerschaften. Natürlich stehen wir noch am Anfang, aber wir haben einige Themen – von Alternativen zu Fleisch und Fisch über Eier bis hin zu Insekten – vielversprechend besetzt und werden das in den nächsten Jahren fortsetzen.

Ich bin jedenfalls stolz, dass wir unser Portfolio an Proteinprodukten ausbauen konnten. Diese Produkte zielen primär nicht mehr alleine auf die Zielgruppe der Veganer ab. Die neue Generation an veganen Produkten schafft ein Geschmackserlebnis, das sehr nah an das Original herankommt. Aussehen, Struktur, das Beiß- und Zubereitungsverhalten sind nahezu identisch. Das macht die Produkte für Flexitarier interessant, die sie als Alternative zum Fleisch sehen und damit ergibt sich ein durchaus großes Marktpotenzial. Wenn das Produkt schmeckt, sind die Kunden durchaus bereit, diese ergänzend zum Fleisch zu konsumieren. Der Geschmack ist das entscheidende Kriterium für den Erfolg.

Die hohe Aufmerksamkeit für diese neue Generation pflanzenbasierter Produkte hilft dem gesamten Markt. Das ist eine erfreuliche Entwicklung. Pflanzliche Alternativen werden in Zukunft einen signifikanten Marktanteil haben. Dadurch, dass vermehrt Kapital in die Produktentwicklung von Plant Based fließt, ist zudem zu erwarten, dass weitere interessante und gute Produkte mit hoher Verbraucherakzeptanz in den Markt gelangen.

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