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Dr. Zoe Mayer © STEFAN KAMINSKI

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich gegen die Rückabwicklung zukunftsgerichteter Agrarpolitik

Zum Start der Internationalen Grünen Woche in Berlin bringt die grüne Bundestagsfraktion den Antrag „Landwirtschaft und Ernährung zukunftsfähig gestalten“ ein. Dr. Zoe Mayer, Bundestagsabgeordnete und Leiterin der AG „Landwirtschaft, Ernährung und Heimat“, erklärt dazu: „Die schwarz-rote Bundesregierung hat weder Idee noch Ambition für unsere Landwirtschaft und Ernährung – im Gegenteil: Sie dreht bereits erreichte Fortschritte bei Tier-, Umwelt- und Verbraucherschutz Schritt für Schritt zurück. Statt die Interessen der Bürger*innen wahrzunehmen, richtete sich diese …

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US-Ernährungsrichtlinien wegen angeblicher Voreingenommenheit gegenüber der Industrie vor Gericht angefochten

Nach der Veröffentlichung der Ernährungsrichtlinien für Amerikaner für den Zeitraum 2025–2030 hat sich die Kritik verschärft und Organisationen des öffentlichen Gesundheitswesens beanstanden nun nicht nur den Inhalt, sondern auch den Prozess hinter der Entwicklung der Richtlinien. Am 8. Januar reichte das Physicians Committee for Responsible Medicine (PCRM) eine formelle Petition bei den Generalinspektoren des US-Landwirtschaftsministeriums und des Ministeriums für Gesundheit und Soziales ein, in der es die Rücknahme der neuen …

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Der niederländische Handelsverband CBL fordert das Europäische Parlament auf, das Verbot fleischähnlicher Bezeichnungen für pflanzliche Produkte zu überdenken

Das niederländische Zentralbüro für den Lebensmittelhandel (CBL), ein Handelsverband für Supermärkte und Gastronomieunternehmen, hat sich gegen das vorgeschlagene Verbot des Europäischen Parlaments ausgesprochen, fleischähnliche Bezeichnungen für pflanzliche Produkte zu verwenden. Die Organisation hat ein Positionspapier mit dem Titel „Behoud Herkenbare Productnamen voor Vleesvervangers” (Beibehaltung erkennbarer Produktnamen für Fleischersatzprodukte) veröffentlicht. Die Autoren argumentieren, dass die Verwendung leicht verständlicher Namen für pflanzliche Fleischprodukte entscheidend ist, um Verbraucher zu einer pflanzlicheren Ernährung zu …

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Neue US-Ernährungsrichtlinien drehen die Ernährungspyramide zugunsten von Fleisch und Milchprodukten um und ziehen Kritik von Gesundheitsaktivisten auf sich

Das US-Landwirtschaftsministerium und das Ministerium für Gesundheit und Soziales veröffentlichten am 7. Januar die Ernährungsrichtlinien für Amerikaner (DGA) 2025–2030 und legten damit den Grundstein für die Ernährungspolitik der Bundesregierung in den nächsten fünf Jahren. Die Leitlinien sehen zwar einen vereinfachten Ansatz vor, der von verarbeiteten Lebensmitteln und zugesetzten Zuckern abrät, befürworten jedoch weiterhin einen hohen Verzehr von Fleisch und Milchprodukten. Dies stößt auf Kritik von Gesundheitsorganisationen und Vertretern pflanzlicher Lebensmittel, …

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EU-Biotech-Gesetz schließt neuartige Lebensmittel aus Regularien aus – eine „verpasste Chance“

Die Europäische Kommission hat das neue Biotech-Gesetz veröffentlicht, das die globale Wettbewerbsfähigkeit der EU im Bereich Biotechnologie stärken soll. Das Gesetz konzentriert sich hauptsächlich auf den Gesundheitssektor, enthält aber auch Maßnahmen, die zur Kommerzialisierung der Ergebnisse europäischer Forscher beitragen könnten, die an Techniken wie der Präzisionsfermentation arbeiten. Die gemeinnützige Denkfabrik GFI Europe hat Teile des Gesetzes begrüßt, darunter Pläne zur Ausweitung der Beratung, die Regulierungsbehörden Innovatoren bieten, die neue Lebensmittel …

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© Planteneers GmbH

Hochverarbeitete Lebensmittel: foodwatch warnt vor Ablenkungsdebatte und fordert konkrete Gesundheitsmaßnahmen

In Bezug auf Gesundheitsgefahren von sogenannten „ultra processed foods“ (UPF) hat foodwatch davor gewarnt, weitere Zeit zu verlieren und die Politik aufgefordert, konkrete Maßnahmen zu ergreifen. Es sei der Organisation zufolge wissenschaftlich längst belegt, dass bestimmte Produktgruppen hochverarbeiteter Lebensmittel gesundheitsschädlich seien – insbesondere zuckrige Getränke, Wurst und rotes Fleisch sowie Lebensmittel mit zu viel Zucker, Fett, Salz. Gegen diese erwiesenermaßen krankmachenden Produkte müsse die Politik vorgehen: mit einer „Limo-Steuer“, Werbeschranken …

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© Verband für Alternative Proteinquellen e. V.

BALPro begrüßt die Verschiebung über die Entscheidung des EU-Bezeichnungsverbots

Laut dem Bundesverband für Alternative Proteinquellen (BALPro) ist die Entscheidung, den finalen Beschluss zum Bezeichnungsverbot für pflanzenbasierte Fleischalternativen in den Januar zu verschieben, richtig, da zentrale Rechts- und Sachfragen weiterhin offen sind. Der Verband fordert eine klare, evidenzbasierte Debatte, die Verbraucherinteressen in den Mittelpunkt stellt. Auf LinkedIn heißt es vom Verband: „BALPro begrüßt die Verschiebung ausdrücklich und wird sich auch weiterhin konstruktiv, transparent und faktenbasiert in die Diskussion einbringen – …

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Transformationsbarometer veröffentlicht: Deutschland zwischen Aufbruchsstimmung und Verunsicherung

Die deutsche Bevölkerung blickt mit einer Mischung aus Aufbruchsstimmung und Verunsicherung auf gesellschaftliche Veränderungen. Das zeigt das Transformationsbarometer 2025, das das Institut für Nachhaltigkeitssteuerung der Leuphana Universität Lüneburg am Donnerstag veröffentlicht hat. Grundlage ist eine bundesweite repräsentative Umfrage in Zusammenarbeit mit dem Sozialforschungsinstitut infas. Niedersachsen wurde gesondert untersucht. Laut der Studie bleibt der Begriff „Transformation“ für viele Menschen schwer greifbar. 58,6 Prozent können wenig damit anfangen, 22,8 Prozent empfinden ihn …

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Europäische Union in Sackgasse bei Terminologiebeschränkungen für pflanzliche Alternativen

Die Verhandlungen der Europäischen Union über die Frage, ob die Verwendung von Fleischbegriffen für pflanzliche Produkte eingeschränkt werden soll, sind ins Stocken geraten, sodass eine Entscheidung nun mindestens bis 2026 unter der kommenden zyprischen Präsidentschaft verschoben wird. Die Pattsituation entstand gestern, nachdem die Trilog-Gespräche zwischen dem Europäischen Parlament, dem Rat und der Kommission zu keinem Konsens über die vorgeschlagenen Kennzeichnungsbeschränkungen geführt hatten. Der Vorschlag ist Teil einer umfassenderen Überprüfung der …

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© Paul McCartney auf Instagram

Paul McCartney und britische Abgeordnete unterzeichnen offenen Brief gegen geplante EU-Beschränkungen für die Kennzeichnung pflanzlicher Lebensmittel

Acht britische Abgeordnete haben einen offenen Brief unterzeichnet, in dem sie die Mitglieder der Europäischen Kommission auffordern, die vorgeschlagenen Beschränkungen für die Verwendung von Begriffen wie „Burger” und „Wurst” für pflanzliche Lebensmittel nicht zu verabschieden. Bei den Abgeordneten handelt es sich um Siân Berry, Irene Campbell, Jeremy Corbyn, Carla Denyer, Kerry McCarthy, Navendu Mishra, Adrian Ramsay und Alex Sobel. Auch das ehemalige Beatles-Mitglied Paul McCartney und seine Töchter Mary und …

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© Green REV Institute

Pflanzliche Mahlzeiten sollen nach erfolgreicher Kampagne in polnischen Schulen und Kindergärten eingeführt werden

Anfang dieses Jahres veröffentlichte das polnische Gesundheitsministerium einen Entwurf für Vorschriften zur Ernährung von Kindern in Bildungseinrichtungen und Patienten in Krankenhäusern. In beiden Fällen reagierten die Organisationen Green REV Institute und Safe Food Federation mit detaillierten Stellungnahmen, in denen sie die Notwendigkeit betonten, den Zugang zu pflanzlichen Ernährungsoptionen zu gewährleisten. Als Reaktion darauf hat das Gesundheitsministerium nun zugesagt, pflanzliche Mahlzeiten in Schulen und Kindergärten einzuführen. Diese Nachricht wurde als „bahnbrechender …

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BMLEH setzt sich für pflanzlichere und nachhaltigere Angebote in Mensen und Kantinen ein

Neues Projekt stärkt DGE-Qualitätsstandards und deren Anwendung in der Praxis. Etwa 16 Millionen Menschen essen in Deutschland täglich in Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung, also in Kitas und Schulen, Mensen und Kantinen, davon allein 6 Millionen Kinder und Jugendliche. Deshalb ist es das Ziel des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH), das Angebot in der Gemeinschaftsverpflegung weiter zu verbessern – für Menschen in allen Lebenslagen. Damit die Standards der Deutschen Gesellschaft …

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foodwatch Rechtsgutachten: Verbot von Bezeichnungen wie „Veggie-Wurst“ verstößt gegen EU-Recht

Das vom Europäischen Parlament geforderte Verbot von Begriffen wie „Wurst“, „Schnitzel“ oder „Burger“ für pflanzliche Produkte ist nicht vereinbar mit dem EU-Lebensmittelrecht. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten im Auftrag von foodwatch. Die Verbraucherorganisation forderte Bundesernährungsminister Alois Rainer auf, sich in Brüssel klar gegen die Pläne zu stellen. Das Europaparlament hatte Anfang Oktober für das Verbot gestimmt, am Mittwoch gehen die „Trilog“-Verhandlungen zwischen Parlament, Kommission und Mitgliedsstaaten weiter.  „Ein EU-Verbot …

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© Hoxton Farms

Großbritannien veröffentlicht erste Sicherheitsrichtlinien für kultivierte Produkte

Die britische Lebensmittelbehörde (Food Standards Agency, FSA) hat in Zusammenarbeit mit der schottischen Lebensmittelbehörde (Food Standards Scotland, FSS) die ersten Sicherheitsrichtlinien des Landes für kultivierte Produkte veröffentlicht. Die Dokumente wurden vom CCP Sandbox-Programm der FSA und FSS erstellt, das sich auf kultivierte Lebensmittel aus tierischen Zellen konzentriert. Es sollen mehrere Sicherheitsleitfäden veröffentlicht werden, von denen zwei bereits verfügbar sind. Der erste bestätigt, dass kultivierte Produkte, die unter Verwendung tierischer Zellen …

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© ProVeg International

EU-Kennzeichnungsvorschriften könnten den Markt für pflanzliche Produkte neu gestalten – Stimmen aus der Industrie schlagen Alarm

Die europäische Pflanzenindustrie steht möglicherweise vor einer der bedeutendsten regulatorischen Veränderungen seit einem Jahrzehnt. Im Oktober stimmte das Europäische Parlament dafür, fleischbezogene Begriffe wie „Burger“, „Steak“ und „Hühnchen“ bei der Verwendung auf pflanzlichen Produkten zu beschränken – eine Maßnahme, die als Verbesserung der „Verbrauchertransparenz“ dargestellt wird, obwohl seit Jahren nachgewiesen ist, dass Verbraucher durch Begriffe wie „Veggie-Burger“ nicht verwirrt werden. Der Vorschlag wird nun am 11. Dezember in die Trilog-Verhandlungen …

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