Clean Meat, Zellkultur- & Biotechnologie

Kultiviertes Fleisch: SuperMeat unterzeichnet Absichtserklärung mit Migros

 Migros-Supermarkt-Einzelhandel
© EleSi – stock.adobe.com

SuperMeat gibt bekannt, dass es eine Absichtserklärung mit der größten Schweizer Supermarktkette Migros unterzeichnet hat.

Die Erklärung soll die Produktion und den Vertrieb von kultiviertem Fleisch im kommerziellen Maßstab beschleunigen. Im Rahmen der Partnerschaft hat die Migros in SuperMeat investiert, was darauf hindeutet, dass die Branche ein starkes Interesse der Verbraucher an dieser Art von alternativen Proteinen sieht.

Die beiden Unternehmen hoffen, durch ihre Zusammenarbeit eine Infrastruktur für den Vertrieb und Verkauf von Fleisch in großem Umfang aufzubauen, um die Nachfrage der europäischen Verbraucher nach effizienteren und nachhaltigeren alternativen Produkten zu befriedigen. Mit den direkten Kundenbeziehungen der Migros werden die Unternehmen besser in der Lage sein, Kunden zu bedienen und ein Produktsortiment anzubieten, das den Bedürfnissen der Verbraucher besser entspricht.

“Wir freuen uns sehr, mit einem prominenten Foodservice-Partner wie Migros zusammenzuarbeiten, um unsere gemeinsame Vision der Massenproduktion von kultiviertem Fleisch zu verwirklichen”, sagt Ido Savir, CEO von SuperMeat. “Ihr Fachwissen und ihre Reichweite in der Lebensmittelproduktion und im Lebensmitteleinzelhandel, gepaart mit den Fortschritten von SuperMeat in der Branche, werden die Voraussetzungen dafür schaffen, den europäischen Verbrauchern in naher Zukunft kultiviertes Fleisch anzubieten.”

SuperMeat New Open Source System
© SuperMeat

SuperMeat treibt Kommerzialisierung von kultiviertem Fleisch voran

Migros setzt sich für eine Zukunft mit alternativen Proteinen in vielen Formen ein. Neben der Zusammenarbeit mit SuperMeat hat Migros vor kurzem gemeinsam mit den Schweizer Unternehmen Givaudan und Bühler den “Cultured Food Innovation Hub” gegründet, um eine Pilotanlage für die weitere Erforschung und den Anbau von kultiviertem Fleisch zu bauen.

“Angesichts der Nachfrage der Verbraucher nach nachhaltigeren, gesünderen und alternativen Proteinprodukten möchte Migros sicherstellen, dass sie auf die Bedürfnisse dieser wachsenden Kundschaft vorbereitet ist, wenn die Zeit gekommen ist”, sagt Matthew Robin, CEO von ELSA-Mifroma, einem Unternehmen der Migros-Gruppe.

Die Ankündigung ist Teil mehrerer entscheidender Schritte, die SuperMeat unternimmt, um die Kommerzialisierung von kultiviertem Fleisch voranzutreiben, darunter die Entwicklung des ersten Open-Source-Systems, das darauf abzielt, das kosteneffizienteste Zellfutter zu identifizieren und so die Produktionskosten für die Branche zu senken. Im vergangenen Jahr unterzeichnete SuperMeat außerdem eine Absichtserklärung mit der PHW-Gruppe, einem der größten Geflügelproduzenten Europas und dem einzigen Unternehmen der Fleischindustrie, das zu den 50 Sustainability & Climate Leaders zählt, um kultiviertes Fleisch in großem Maßstab für europäische Verbraucher herzustellen und zu vertreiben.

Weitere Informationen dazu auf www.supermeat.com.

Teilen

Newsletter

Entscheidendes für Entscheider: Erhalten Sie regelmäßig die wichtigsten News aus der veganen Wirtschaft per E-Mail!

Kostenlos Abonnieren!

Top Themen

nextferm logo

Ingredients

NextFerm Technologies kündigt einen Liefervertrag über 3 Millionen Dollar für sein veganes Protein ProteVin™ an

sprösslinge babybrei

Startups, Accelerators & Incubators

Regional – Bio – Vegan: Junges Startup aus Hamburg launcht veganen Babybrei aus regionalen Zutaten

cop27 logo

Politik

ProVeg: Food4Climate-Pavillon auf der COP27 markiert einen Wandel des UN-Ansatzes für Ernährungssysteme und Klimawandel

Interviews

salomon foodworld burger

Foodservice

SALOMON FoodWorld: “Bei der Einführung veganer Angebote gibt es ein paar Stolpersteine, die man vermeiden kann“

garden gourmet führung

Interviews

Heike Miéville-Müller von Garden Gourmet: “Mein Motto ist: Das Leben ist eine Reise und das, was man daraus macht”

bluu seafood

Interviews

Bluu Seafood: “Die gesamte Branche und die Verbraucher würden von schnelleren und besser definierten Zulassungsprozessen profitieren”